Diser Satz hat eine ganz besondere Bedeutung :-)
Oma kam heute Nachmittag aus dem Krankenhaus. Ich schrieb ja schon, das sie teils recht durcheinander ist, gerade wenn ihr Tagesablauf verändert wird, kommt sie nur sehr schlecht damit zurecht.
Heute war ihr ganzer Tag sehr ungewöhnlich, morgens war der MDK da, dann der Transport, hier Zuhause wartete schon der Pflegedienst. Lauter fremde Leute also, die ihr fragen stelten, die Oma nicht gut beantworten konnte, jeder wollte etwas von ihr und sie versteht ja nicht mehr warum.
Jedenfalls kam sie hier an, wohl wissend das sie nach Hause kommt, erkannte auch ihre Wohnung, aber kam vom Kopf her nicht zur ruhe. Sie wollte nach Haus. Das war so in ihrem Kopf, das sie nichts anderes mehr aufnehmen konnte.
Schon seltsam, sie nahm ihr Kämmchen wie selbstverständlich aus einer kleinen Schachtel, steckte sich das Haar zurück um gleich darauf zu sagen "Wann kann ich nach Hause?"
All die kleinen Gewohnheiten, Dinge die sie immer schon gemacht hat , die tat sie auch nun, ihre Kissen auf bestimmte weise ordnen und sich dann setzen, aber gleichzeit zu fragen wann sie endlich nach Hause darf.
Sie wußte wohl das mich kannte, nur wer ich war das wußte sie nicht. Ich war mal eine Krankenschwester, dann wieder Schwiegertochter, oder eine ihrer Schwestern.
Ich habe sie mehrmals durch ihre Wohnung geführt, sie erkannte auch alles und fragte mich trotzdem, wann sie nach Haus dürfe.
Ja und dann auf einmal, da hörte ich wie sie ihren TV anmachte, ich ging nach draussen um durch Fenster zu sehen was sie machte und endlich, endlich nach etwa 4 Std. da kam sie auch mit ihrem Kopf hier an :-)
Gerade war ich noch einmal bei ihr, sie sieht fern, sagte mir das diese Sendung noch guckt und dann zu Bett geht.
Oma ist endlich Zuhause, wieder hier in ihrer Wohnung und nun weiß sie das auch wieder. Das war es was wir gehofft hatten, das sie hier wieder ihren kleinen Alltag leben kann. Sicher sie wird Hilfe brauchen, doch sie wird nicht so hilflos sein, wie sie es im Krankenhaus war. Denn dort war sie fast auf dem Stand eines Kleinkindes, alles war fremd, sie fand sich nicht zurecht.
Hier ist ihre Welt, in der sie lebt , in der sie sich zurecht findet. Hier kennt sie alle Wege, sie weiß in welchen Schrank sie etwas findet, wo die Toilette ist, wo ihr Bett.
Oma ist endlich Zuhause :-)
iaxmann - Do, 23. Mär, 21:00
Chub hat ein neues Hobby, nämlich Unterordnung laufen. Wir machen das natürlich nicht so streng wie es auf einem Hundeplatz gemacht wird, aber doch schon über fast den ganzen Spaziergang gehend. Immer wieder mal "Sitz" oder "Platz" mit bleiben natürlich, bis ich ihn/beide rufe. Fußgehen haben wir gerade angefangen, zwischendurch diverse Kunststückchen, wie Rückwärtslaufen, Verbeugen, Slalom durch die Beine etc. oder Suchspiele.
Derart beschäftigt macht er auch nur wenig Unfug, ist recht konzentriert auf mich und bleibt ebenso nahe bei uns, so wie wenn wir unser "Jagdspiel" machen. Da wir das alles einfach Unterwegs tun, egal was gerade um uns herum passiert, üben wir auch gleich unter Ablenkung.
Das Parah das toll findet ist ja nichts neues, aber von Chub hatte ich immer gedacht, Übungen ja nur nicht zu lang und häufig, sonst wirds ihm langweilig und er macht nicht mehr mit. Da habe ich mich getäuscht, langweilig wird ihm, wenn ich ihn nicht beschäftige und dann macht er Unfug.
Unterbewußt war mir schon immer klar, in Chubi steckt ein verkappter Schäferhund :-D
iaxmann - Di, 21. Mär, 10:08
Und zwar ganz knapp. Chubi hat Heute den Unmut 2er Sloughi Rüden auf sich gezogen. Für die nicht Windi Fans, Sloughis sind auch Windhunde, etwas größer als Chub.
Er trallerte so herum und stiess dabei auf die beiden Rüden, die dummer weise ohne Leine liefen, normal ist immer einer davon angeleint, denn die raufen zusammen andere Rüden. Mit denen ist nich gut Kirschen essen.
Jedenfalls sind beide auf Chub los und der gab Gas, Vollgas ab zu mir so schnell ihn seine Beine trugen. Die Sloughis hinterher und man sah ihnen schon an, das war kein Spiel, das war hetzen.
Chub kam fast zwischen meinen Beinen zu stehen und die Sloughis bremsten, bauten sich auf und drohten. Der eine belästigte kurz Parah, die aber recht ruhig blieb, klar waren ja Windis.
Während Chub das gar nicht lustig fand und diesen vertreiben wollte, ich hatte ihn aber sofort ans Halsband genommen, damit er nicht doch noch auf dumme Ideen kommt.
Während die Sloughis und knurrent und steif umkreisten, sprach ich ein paar ruhige Worte in der Hoffnung das alle Parteien sich beruhigen mögen und achtete darauf die beiden nicht im Rücken zu haben.
Besonders wohl fühlt man sich dabei nicht, aber etwas anderes hätte ich kaum tun können, nur versuchen ruhig zu bleiben und Chub ruhig zu halten. Das ging dann auch und die Sloughis gingen weg.
Falls sich wer fragt, was Sloughifrauchen gemacht hat, nix natürlich, die Viecher hören eh für keine 3 Pfennig. Die stand nur und guckte dumm.
Alles in allem, haben wir nur einen Schreck bekommen, Chub hat nicht eine Macke.
Nur gut, das er zu mir kam, wäre er weggelaufen, wäre es wohl anders ausgegangen, die Sloughis sind fürs Rüdenraufen bekannt und ich denke mal das sie Chub hätten einholen können. So aber stand ich plötzlich da, was ihren Tatandrang schon etwas bremste.
Schön das Chub weiß das er bei mir Schutz findet, etwas was für mich bei all meinen Hunden immer sehr wichtig war, das sie zu mir kommen wenn sie Hilfe brauchen, egal in welcher Situation.
iaxmann - Fr, 17. Mär, 19:37
hatte keinen Schlaganfall, ihr war wohl schwindelig, sie ist gefallen und war nicht mehr in der Lage aufzustehen.
Leicht durcheinander war sie schon länger, mit 91 darf man das auch ;-)
Doch nun ist sie sehr verwirrt, habe sie Heute wieder Besucht und sie hat weder mich noch irgendwen oder was erkannt. Sie wußte nicht das sie im Krankenhaus liegt, nicht wo sie wohnt, sie hat das alles einfach vergessen.
Trotzdem möchten wir versuchen sie nach Hause zu holen, sie hat ja bei uns eine eigene Wohnung, und ich hoffe das sie in ihrer gewohnten Umgebung wieder zu sich findet. Sie kann wieder laufen, ist aber derart verwirrt, das man sie nur schlecht allein lassen kann.
Ich werde versuchen den Großteil der Pflege die sie nun nötig hat allein zu bewältigen, nur was ich nicht schaffe dafür wird ein Pfledienst zu uns kommen.
Und so ist hier im Moment alles auf den Beinen, das zu organisieren, damit sie möglichst schnell Heim kommen kann.
Ein Pflegebett muß her und allerlei was noch nötig ist.
Das schlimmste , Oma hat keine Patientenverfügung was soviel bedeutet wie:
Kein Arzt darf uns über ihren Gesundheitszustand auskunft geben. Mir und Kai nicht (Enkel) nichtmal ihrem Sohn und keiner von uns darf mitreden, wenn mit Oma irgendwas medizinisch gemacht werden muß.
Das wollen wir nun ganz schnell nachholen, denn sonst wird eine art Vormund bestellt , und wir hier können nichts für Oma entscheiden.
Bei manchen Gesetzten kann man wirklich nur noch den Kopf schütteln.
iaxmann - Do, 16. Mär, 20:21
Denn nun kommt das Wild heraus auf der Suche nach Futter und so stolpert man am hellichten Tag im Hundeauslaufgebiet über welches.
Nur gut das ich mit Chub daran arbeite, wir trafen Gestern auf insgesammt 7 Rehe, gut die waren nicht sehr nahe, aber Chubi reagierte doch mit ziemlicher Erregung. Doch blieb er ansprechbar und somit auch im Gehorsam. Er hat nicht einmal Versucht jagen :-)
Nun zeigt sich aber auch, wieviele Hundehalter das selbe Problem haben, denn wie gesagt, das man am Pollen Wild zu Gesicht bekommt ist nicht normal. Gestern aber sind wohl gleich mehrere Hundehalter auf Wild getroffen, denn ich hörte 3 mal wie Halter verzweifelt nach ihren Hunden riefen und gleich darauf Hetzlaute.
Man kann sich nunmal nicht darauf verlassen, das es immer gut gehen wird und man nie auf Wild trifft, selbst hier nicht. Und da erzählen mir die Leute, das man mit Leckerlies und Clicker seinen Hund zum Gehorsam in solch extremen Situationen bekommen kann. Ich sehs hier, wie gut die rein positiv erzogen Hunde hören, wenn es wirklich brenzlig wird. Sicherlich gibt es Hunde die aus welchem Grund auch immer ganz Prima mit ihrer Umwelt klar kommen ohne das man jemals ein Kommando durchgesetzt hätte, aber genauso gibt es Hunde , die einem einen Vogel zeigen will man sie mit "Superlecker" vom jagen abhalten.
Parah ist so ein Hund, kein bis wenig interesse an Wild, ihr währe der Ball wichtiger als ein Nickel zu jagen. Aber sie ist auch kein Jagdhund, ginge es bei ihr in einer extrem Sitution darum zu schützen, würde sie ganz sicher nicht mit einem Ball ablenkbar/bestechbar sein. Da hilft dann nur noch guter gehorsam, sonst gar nix.
Nur mal so zum vergleich, Parahs Schutztrieb und Chubis Jagdtrieb sind genauso starke Triebe wie der Sexualtrieb. Ich würde gerne sehen wie man einem gestandenen Rüden von einer willigen Hündin mit Clicker und Lecker lockt. Genauso erfolgreich wird es sein wenn man das rein positiv bei Chub und Parah versucht, stehen sie gerade hoch im Trieb.
iaxmann - Mi, 15. Mär, 07:55
Nun ich hatte noch keinen Hund mit derart ausgeprägtem Jagdtrieb man merkt nun wofür Chub gezüchtet wurde.
Nämlich dafür selbständig zu jagen. Was ihn derzeit auch nicht so ganz einfach macht, aber ich kann auch nicht anders, ich stelle bewundernt einige Fähigkeiten fest, die ihm einfach im Blut liegen. Wir haben dahingehend nämlich niemals gearbeitet und er hatte im Gengensatz zu seinen russischen Kollegen, nie dabei zugesehen.
Dieser gerade so richtig erwachte Jagtrieb hat aber auch deutlich Vorteile, denn Chub ist kein unbesonnener Hund, das war er auch nie und das hat sich auch nun nicht geändert.
Wir waren z.B. Gestern mal wieder auf Karnickeltour und es zeigt sich, das Chub nur auf Bewegung reagiert. Nickels die still sitzen übersieht er fast immer, wenn er denn eins sieht heißt das auch nicht das er sofort losrennt. Das kommt ganz darauf an wie weit das Tier weg ist. Nun zeigt sich warum Chub eine Weile lang versucht hat, alles mögliche einzuholen, er wollte wissen ab wann sich ein losrennen überhaupt lohnt.
Das macht es einfacher für mich, ich muß natürlich alle Augen auf ihn haben, aber es ist relativ egal wenn 100m weg Wild ist, dies nimmt er wohl, sofern er es sieht, zur Kenntniss aber das wars dann auch. Wirklich Gefährlich ist es, wenn wir über Wild stolpern, also in direkter nähe etwas hochgeht, oder aber auch wenn etwas nahe bei uns in Büschen sitzt, denn Chub wittert das inzwischen.
So war es Gestern, nahe am Wegesrand saß ein Kaninchen im Gebüsch, Chub hat es aufgespürt und aus dem Gebüsch getrieben, ich konnte ihn abrufen aber es war schon recht schwer.
Etwa 7-8 andere Nickels haben wir getroffen, alle weiter weg. Die die er selber nicht gesehen hatte habe ich ihm gezeigt und ihn sitzen lassen, schon damit er nicht doch noch versucht mal loszurennen und ihn dann in entgegen gesetzte Richtung weiter mitgenommen. Das geht sehr gut, er versucht nicht doch wegzulaufen, oder folgt unwillig. Auch bleibt er wenn wir derat viel Wild sehen automatisch in meiner Nähe, wir halten dann gemeinsam Ausschau.
So hat der erwachte Jagdtrieb nicht nur Nachteile für mich, sondern auch Vorteile.
Da er recht nahe bei mir bleibt, verlässt er nur selten die Wege und wenn doch kann ich ihn gut zurückrufen, damit ist die Gefahr über Wild zu stolpern schon ein bischen geringer. Weil er auch nicht so dumm ist, Wild das weiter weg ist zu verfolgen brauche ich auch nicht alles im Auge haben. Solches Wild zeigt er mir an, durch eine Art "Vorstehen" wofür ich ihn auch lobe, aber dann können wir weiter gehen. Ich will versuchen dieses Anzeigen/Vorstehen weiter zu festigen und hoffe das er das derart verinnerlicht, das dies zuverlässig klappt.
Allerdings mache ich mir auch nichts vor, springt ihm was vor die Füße wird er losrennen, soviel ist klar. Wenn das passiert hab ich den Bruchteil einer Sekunde wo ich ihn abrufen kann.
Trotzdem bin ich der Meinung das wir gerade jetzt wo er anfängt zu jagen, solche Situationen provozieren müßen um mit ihm eben das Abrufen /Bremsen/Anzeigen zu üben. Wenn ich das jemals ziemlich kontrollieren können möchte. Sonst kommt sicherlich irgendwann mal eine Gelegenheit für ihn Wild zu jagen und ich kann dann nichts dagegen tun. Abgesehen davon fängt bald die Schonzeit an, wo ich ihn auch nicht mehr ohne Leine durch den Wald führen darf und das werde ich dann auch nicht mehr tun.
Es ist gut das Chub sehr lernwillig ist und wir so gerade eben noch die Kurve gekriegt haben um seinem jugendlichen "ich hör dich grad nicht" entgegen zu wirken. Sonst hätte ich wohl ganz schön schlechte Karten ihn jetzt noch zu Kontrollieren.
Und wieder das dicke Lob an Parah, die uns fast immer begleitet, auf die ich aber nie achten muß. Wild interessiert sie nicht, sie guckt zwar wenn ich Chub etwas zeige oder er mir, aber das war es auch schon. So kann ich mich völlig auf Chub konzentrieren. Sie ist ne Klasse Maus :-)
iaxmann - Di, 14. Mär, 07:38
geht es ganz gut, was genau sie hatte weiß ich noch noch nicht, da ich selber noch keine Gelegenheit hatte mit dem Arzt zu sprechen. Sie kann nicht mehr laufen, aber immerhin wieder stehen und so gibt es hier einiges vorzubereiten, damit sie hier auch gut versogt werden kann.
iaxmann - Di, 14. Mär, 06:51
die hätte man besser verschlafen!
Gestern war so ein Tag, dabei fing er so gut an. Chubi hatte Gestern "Engelstag", er hat wohl beschlossen das es sich durchaus lohnt gut zu hören und so war es Gestern nach langer Zeit möglich ihn von anderen Hunden fern zu halten. Er lief erst hin wenn ich ihm das erlaubt habe und kam anstandslos zurück wenn ich ihn dann rief. Überhaupt zeigte er sich sehr kooperativ. :-)
Naja und dann gings los, war Putzen und hab meine Weimis betüdelt. Irgendwas hatte Hinak dann zwischen den Zähnen, lies mich aber nicht nachsehn, er drohte deutlich und ich neige dazu sowas ernst zu nehmen, besonders wenn der Hund unter Stress ist.
Also was tun? Er würgte, biss sich in die Vorderpfote , quitschte dann und war halt ziemlich ausser sich. Fraule war nicht erreichbar und ich dachte halt das ich ihn so schlecht zurücklassen kann.
Da sonst nichts zu machen war, hab ich ihm kurzerhand einen Pott Futter hingestellt, das war das einzige worauf er überhaupt noch reagierte, und hatte die Hoffnung das sich was auch immer da festhängt beim Futtern löst. So wars dann auch *Puh*
Als wir zwei uns dann vom dem Schreck erholt hatten, ging mein Handy, Onkel hatte Oma besucht und sie am Boden liegend gefunden. Sie konnte ihre Beine nicht bewegen und der Arzt stellte einen leichten Schlaganfall fest.
So kam sie ins Krankenhaus.
Gestern Abend konnte sie ihre Beine schon leicht bewegen und so hoffen wir, das sie bald wieder laufen kann.
iaxmann - Fr, 10. Mär, 07:12
Ich mußte mich auch bei anderen Hunden durchsetzten, aber das war doch anders. Selbst wenn ich die Zügel mal für eine Weile locker lies, hüpften die mir nicht gleich komplett auf der Nase herum. Chub schon, jede Nachlässikeit meinerseitz hat zur Folge, das er mich wenn es dann drauf ankommt einfach nicht ernst nimmt.
Ist etwas schwierig für mich, weil ich eigendlich kein Mensch bin der ständig den Cheffe rauskehrt, das geht mit Chub aber nicht anders.
Setzte ich mich durch egal wie, bekomme ich seine uneingeschränkte Aufmerksamkeit und er hört gut, tue ich das nicht habe ich sofort verloren.
Er weiß ganz genau was er tun soll und was nicht, wir haben das alles lang genug geübt. Er hinterfragt auch nicht ob ein Kommando gerade "Sinnvoll" ist oder nicht, er hinterfragt aber ob er mich ernst nehmen muß. Das ist natürlich schon so eine Sache, ich weiß nicht genau wie schnell er inzwischen ist, ich schätze aber jenseits der 50kmh. Ihn bei dem Tempo noch irgendwie zu erwischen/beeindrucken ist halt so eine Sache. Oft genug gelingt es mir nicht und jedes Kommando was er gerade nicht ernst nimmt und ich nicht durchsetzen kann, wird auch nicht mehr befolgt.
Das seltsamste an der Geschichte, setzte ich mich durch, ist er deswegen nicht böse oder schmollt. Sein ganzes verhalten ändert sich dann, er zeigt mir dann einfach so etwas wie "Annerkennung" und anders als Parah, die wenn ich mal mit ihr schimpfe nur noch Dackelgroß ist, benimmt Chub sich dann ganz normal. Er braucht ganz klare Ansagen die man auch wirklich durchsetzt, dann ist er zufrieden und umgänglich.
Praktisch kann man sagen entweder ich bin jederzeit klar der Cheff hier, oder ich habe sofort einen der zahllosen Windis, die man nicht ableinen kann, weil sie einfach nicht hören. Da nutzt auch kein üben mehr etwas, denn er weiß ja was er tun soll.
Das macht ihn nicht gerade zu einem Hund für jedermann, dazu kommt auch noch sein großes Bewegungsbedürfniss, seine Ausdauer nicht nur körperlich, der hat auch Geistig eine große Ausdauer, nämlich auf den Moment zu warten wo ich nachlässig werde oder darauf wie er mich austrixen kann.
Er ist einfach etwas besonderes in jeder hinsicht :-)
iaxmann - Do, 9. Mär, 07:09
Doch hab ich, das war sowas von klar, mein Göga hatte noch Teller und etwas Salat auf dem Tisch stehen lassen und Chub, der ja nun auf dem Tisch darf, hat mal in Ruhe nachgesehen was sich dort so brauchbares findet. Er stand mit den Hinterbeinen auf dem Sofa und vorn auf dem Tisch, so ganz gemütlich inspizierte er diesen.
Ich hab mir dann mal die Freiheit genommen ihn im Kasernenton zu fragen ob er noch ganz richtig Ticke ;-) Er schloß daraus, das es wohl besser sei dem Tisch erst dann zu untersuchen wenn ich nicht hingucke. Jedenfalls ging er runter und machte ein schwer beleidigtes Gesicht.
Also manchmal ist es wirklich anstrengend, man darf sich bei diesem Frechdachs wirklich nicht die kleinste Blösse geben, wird sofort ausgenuzt.
iaxmann - Do, 9. Mär, 06:29