Freitag, 24. Februar 2006

Nun kann ich es wieder geniessen

das Spazieren gehen mit Chub und Parah. Chub ist wie ausgewechselt, er hört wirklich prima. Ich brauchte Heute nich einmal mit der Kette zu klimpern, ein-zweimal mußte ich wohl etwas lauter werden, aber wirklich nur etwas. Wobei es hier am Pollen oft windig ist und es durchaus sein kann, das meine leisen Töne einfach nicht zu ihm durchdringen.

Habe Heute dann auch angefangen, das nach zu holen was ich letzter Zeit arg habe schleifen lassen, nämlich Übungen machen, wenn wir mit anderen zusammen laufen.
Und so war Chub etwas verwundert, er sollte "Sitz" machen und wie er es gelernt hat, sitzen bleiben bis ich ihn rufe. Das ist ihm sehr schwer gefallen, schliesslich ging nicht nur ich weiter sondern alle. Es klappte aber dann doch, nach zweimal Chub zurück bringen. Ja und dann kam da noch ein Hundepärchen, das er kennt und sehr mag, die liefen paralel zu uns und kamen immer näher. Er wollte natürlich sofort dahin, ich rief ihn zurück, hielt ihn bei mir, bis ich ihn mit "Lauf" losschickte. Auch das ist ihm schwer gefallen, hat aber doch geklappt und er strahlte richtig weil er es gut gemacht hat und dafür natürlich sein Lob und Lecker bekam.

An dieser Stelle mal wieder ein fettes Lob an Parah, die sich an all dem Unfug den Chub so macht, nicht beteiligt. Auf die ich nicht ständig achten muß, weder läuft sie weg, wenn ich mal nicht hinschaue noch beteiligt sie sich an jagdversuchen und wenn ich mit Chub etwas übe, hält sie sich daraus. Sie ist einfach ein Klasse Hund und ich denke, wenn sie anders wäre hätte ich so manches Problem mehr.

Schäferhund und Windi sind eben doch ein ideales Gespann :-))

Und pünklich um 20.00 Uhr

kam das 2. Ei. Brüten tun die beiden nicht, wobei ich mir nicht sicher bin, ob sich das vllt noch ändert. Von den Tauben die jeweils 2 Eier legen weiß ich das die erst mit brüten Anfangen wenn beide Eier gelegt sind und die Küken so gleichzeitig zur Welt kommen. Ich könnte mit vorstellen das dies bei Wachteln auch so ist. Wäre auch unlogisch, sonst wäre ja ein Küken schon fleissig unterwegs während die anderen noch nicht geschlüpft sind.
Mal sehen was sich bei den Beiden noch tut :-)

Donnerstag, 23. Februar 2006

So viel Wild..

und alles an einem Tag. Ich schrieb ja schonmal, das wir hier nicht viel Wild haben. In den 5j. in denen ich hier wohne habe ich erst 2 Rehe und vllt 5 Karnickel und 1 Hasen gesehen, mehr nicht. Marder und Eichhörnchen öfter.
Und in letzter Zeit stolper ich ewig drüber, Heute gleich 2 mal.

Heute morgen mit Chub, ein Karnickel rannt ihm durch die Nase. Sowas dummes, wärs stille sitzen geblieben hätten wir es wohl beide nicht bemerkt, aber es rannte halt los. Chub hinterher und ich rief und er kam nicht und ich brüllte und klimperte und siehe da, Chub dreht an vom Karnickel und kommt zurück. Groß gelobt habe ich ihn und es gab gleich eine ganze Handvoll Leckerlies, welche er sogar annahm.
Zuletzt hat er mir ja öfter mal gezeigt, das ich mir die Leckerlies an Hut stecken kann, weil er gerade viel aufregenderes zu tun hatte. Heute war es anders, er wußte genau was er da geleistet hatte und nahm die Leckerlies. Was mich auch gefreut hat, das Thema Karnickel war für ihn damit auch durch, er hat nicht versucht noch einmal hinterher zu rennen. Denn sowas hat er zuletzt öfter mal getan, er kam zwar wenn ich ihn rief, rannte aber gleich wieder weg. Also erstmal scheint das der richtige Weg zu sein. Wir werden sehen .

Heute ist Putztag mit Weimibetreuung und weil ich grad so schön in Übung war, kam es gleich zur nächsten Wildbegegnung. Diesmal allerdings mit einem Reh und das im eigenem Garten der Weimis.
Dazu sagen muß ich das alle 3 jagdlich geführt werden, bzw. der Opa Hinak geführt wurde.
Ich komme also an und wie immer zuerst mal mit den Hunden raus. Da sehe ich wie hinterm Zaun im Gebüsch ein Reh steht, aber das war ja hintern Zaun und die drei haben auch nicht reagiert, also gingen wir weiter.
Es gibt dort eine tiefe Mulde und auf der anderen Seite geht steil Berghoch und genau in dem Moment wo wir 4 am Rand der Mulde ankommen, springt dort ein Reh hoch und rennt den Berg rauf. Ich brüllte mal wieder "Hier" und Daya kam postwendent zurück, Gottseidank. Hinak hatte es gar nicht bemerkt und die andere Hündin glaube ich auch nicht. Das wäre was geworden wenn die alle 3 losgerannt wären, so gut kennen die mich nun auch noch nicht, als das ich glaube sie würden dann noch auf mich hören. Glück im unglück also und eine große Handvoll Lecker für Daya.
Wobei ich den Eindruck hatte das sie sich bei meinem Gebrüll ziemlich erschreckt hat, ich spreche ja immer recht leise und sie hat mich noch nie schreien hören :-)))

Egal jedenfalls ist es gut gegangen und ich bekomme langsam Übung mit solchen Situationen. Ich hatte wirklich in meinem ganzen Leben noch keinen Hund der jagd, das ist für mich was ganz neues.
Nur mein erster, der jagte auch allerdings brachte er mir das Viehzeugs lebend und unversehrt, weshalb ich mir Damals auch keine Gedanken darüber gemacht hab. Ich habs halt wieder laufen lassen und gut war es.

Chub mal ganz Kavalier

Ich hatte früh die beiden Hunde raus gelassen und war in Küche gegangen, nach einer Weile sah ich Chub hereinkommen und schloss die Tür. So 10 min. später rennt Chub zur Tür, meldet das er raus möchte und ich hab mich noch gewundert, weil er war doch gerade erst. Stehe also auf und öffne, wer steht draussen? Klar Parah, das die noch draussen war hatte ich gar nicht bemerkt, ich liess sie herein und Chub ging aufs Sofa und sah mich an, offensichtlich wollte er mir nur sagen, das Parah noch draussen sitzt.
Sehr nett von ihm, vor allem wenn man sieht wie er sonst mit dem armen Schäfer umspringt ;-)

Glücklich verheiratet

Sind Oskar und Walli und wenn man das ist, sorgt man auch für Nachwuchs :-)
Jedenfalls ist der erste Schritt getan, das erste Ei ist da :-)

erstes-Ei

Nun schaun wir mal ob die beiden auch brüten, denn einen Brutkasten hole ich sicher nicht ;-)

Mittwoch, 22. Februar 2006

Spaziergang am Morgen

vertreibt Kummer und Sorgen ;-)
Heute waren wir schon ganz früh Spazieren mit Tina und Fee. Parah war sowas von gut gelaunt, so erlebt man sie selten. Sie hat viel mit Chub gespielt, der auch bester Dinge war.

Parah kennt keine Wurfkette, das war bei ihr nicht nötig und darüber bin ich nun sehr froh. So kann ich wenn Chub doch mal in sein altes "Ja warte" Muster zurück fällt mit der Kette klimpern, ohne das mein Parah Hund meint ich schimpfe mit ihr.

Aber auch bei Chub hab ich Heute nur einmal klimpern müßen, danach war es gut. Er hört nun wieder wie ich es von ihm gewohnt war.

Es gibt unterschiede im Lernverhalten Schäferhund/ Hortaya aber eins ist wohl bei allen Hunden gleich. Sobald sie etwas verstanden haben kommt auch irgendwann der Zeitpunkt, wo man dies durchsetzen muß, sonst klappt es nicht zuverlässig. Da macht auch Chub keine Aussnahme, alles was er kann ist ihm mit Gedult und Leckerlies beigebracht worden. Doch das allein reicht nicht, wie er mir deutlich zu verstehen gegeben hat in letzter Zeit.

Da frage ich mich wirklich wie das bei den Leuten klappt, die nix durchsetzen, immer und jederzeit rein positiv arbeiten. Ich kenne auch niemanden der das tut und bei dem ich sagen würde "Ja, der Hund hört". Es liegt wohl daran das ich meine ganz eigene Vorstellung von "Hund hört" habe ;-)

Dienstag, 21. Februar 2006

Ob er nun Erwachsen wird?

Da Chubidu in letzter Zeit so seine ganz eigene Auslegung von Gehorsam hat dachte ich mir ich nehm ihn Heute mal ganz allein mit der guten alten Wurfkette mit in den Wald.
Chub kannte die bisher nicht.

Wir also im Wald und Chub hört wie ein Schäfer mit SCH 3, sofort auf´s erste Wort/ Pfiff das es eine wahre Wonne war. Wohlgemerkt ohne das ich irgendwas mit Wurfkette getan hätte, einfach so.
Soweit klar für mich, wir waren ganz allein, keine Ablenkung, Gehorsam aus langeweile

Tja und dann passierte genau das was ich immer gefürchtet habe, in einem Gebüsch sass ein Tier. Was es war konnte ich nicht sehen, ich sah nur wie Chub losrannte, brüllte "Nein, Hier" und Chub hörte nicht. Er war derart blitzschnell verschwunden, das ich nichtmal gesehen habe in welche Richtung er gerannt ist.

Da mir eh nichts anderes übrig blieb habe ich also still gewartet und nach einer Weile sah ich ihn zurück kommen. Er war nicht blutig, ich gehe also davon aus das er was auch immer das war nicht erwischt hat.

Und ich holte aus, mit der Kette bekam er eine volle breitseite (war etwa 10m weg) mit Kommando "Hier".

Ja und nun kommt das, was ich nicht recht verstehe.
Chub ist seit dem derart auf mich fixiert, das hab ich noch nicht erlebt. Er verhält sich ähnlich wie bei überlegenen Rüden, überholt mich nur mit fragen, bleibt 5 m um mich herum, hebt kein Bein mehr.

Er richtet sich gänzlich nach mir, schaut wo ich hinschaue, bleibt ohne was zu sagen stehen wenn ich stehen bleibe, geht weiter wenn ich weiter gehe.
Aber er wittert auch die ganze Zeit und hält offensichtlich ausschau nach Wild, nur habe ich nicht das Gefühl das er einfach losrennen würde, wenn er welches sieht. Wissen tu ich es aber nicht.

Es ist wie "Wir gehen gemeinsam auf die Jagd, halten Ausschau" aber du Frauchen entscheidest.

Ich hätte jedenfalls nichts dagen wenn es so bliebe, das ist ein ganz anderes Gefühl so mit ihm zu laufen. Einfach toll.

Montag, 20. Februar 2006

Und schon wieder funzt was nicht

Da ich hier keine Bilder mehr Hochgeladen bekomme, wird es erstmal nur Text geben und ich werde mal wieder umziehen. Langsam bin ich es Leid auf irgendwen angewiesen zu sein, ich komme auf meine alten Tage doch noch ans Basteln :-)

Samstag, 18. Februar 2006

Bohnen in den Ohren...

hatte das Chübchen Heute. Es waren sozusagen Dickebohnen ;-)
Sehr schade, ich hatte viel Zeit und eigendlich einen ausgiebigen Spaziergang geplant mit meinen Wauzen.
Daraus wurde dann nichts, Chub hörte so überhaupt nicht und ich hab ihn kurzerhand angeleint und bin wieder Heim gefahren. Ihn dann einfach nicht mehr beachtet für den Rest des Tages.
Das schlimme daran, ich leide dann wie ein Hund, echt , das kann ich ganz schlecht :-(

Nuja Abends dachte ich dann es reicht mit schmollen und als er kam und mir gaaaanz zufällig eine Pfote auf die Schulter legte, hab ich beschlossen ihm nun wieder gut zu sein. Das ist wirklich ärgerlich, ich hatte mich auch auf den Spaziergang gefreut, statt dessen gab einen Tag geschmolle.

Mal sehen, auch für Morgen habe ich einen Megaspaziergang geplant. Wenn er wieder Bohnen in den Ohren hat, pack ich ihn ins Auto und geh mit Parah oder lass ihn einfach an der Leine. So gehts ja nun nicht. Parah und ich brauchen auch unseren Auslauf :-)))

Donnerstag, 16. Februar 2006

Hundestunde

Weil jeder etwas Geld brauchen kann, gehe ich nun Putzen. Das schöne daran es gehört eine kleine Hundebetreuung dazu. Putzen gehört deutlich nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, mit den Hunden dort herumkaspern entschädigt ;-)
Es sind 3 Weimaraner, eigendlich 4, aber eine ist immer mit Herrchen und so bleiben für mich 3, das reicht auch :-)

Mein heimlicher Liebling Hinak, stolze 10 j. alt. Der guteste ist Taub, da ich aber Leckerlies in den Taschen habe, lässt er mich nie aus den Augen :-))

WeimisHK

Weimis-HS

Aber er ist nicht der einzige der es besonders eilig hat, wenn es ein Lecker gibt ;-)

Weimis-DF

Woran erkennt man Weimaraner? Ganz klar, Nase am Boden und Schwanz gen Himmel :-))

Weimis-alle

Kompliment am Morgen

Auch mal nett ein schönes Kompliment am Morgen zu bekommen :-)
Ich bekam es von einer Huskyhalterin, für meine beiden Hunde insbesondere für Chub.
Sie war fasziniert von ihm, wie er immer schaut wo ich bin obwohl er sehr weit läuft. Und als er sofort kam, als ich ihn rief, sprach sie mich an.

Mich hat gewundert das sie das überhaupt gesehen hat, die meisten meinen Chub liefe weg, weil er sich eben sehr weit entfernt. Aber so ist es nicht, er weiß immer ganz genau wo ich bin und kommt immer mal wieder "Hallo" sagen. Er rennt nicht ausser sicht.

Das Kompliment hab ich ihr allerdings zurück geben können, denn ihr Husky war auch wohl erzogen, etwas was man bei diesen Hunden auch nur selten sieht. ;-)

Dienstag, 14. Februar 2006

Haben es ausprobiert...

das Halsband mit Druckluft. Zuerst war es genau das was ich erreichen wollte. Wir kommen auf den Pollen und direkt vor Chubs Nase sitzt eine Krähe. Er stürzt los, ich brülle "Nein" und löse Luft aus. Chub stuzt, macht nen Bogen und kommt zu mir zurück, großes Lob.

Tja und dann sah er andere Hunde, düste los, ich brülle wieder, er rennt weiter, ich brülle und drücke, Chub guckt verdutzt und rennt weiter ich brülle wieder und drücke und Chub reagiert gar nicht mehr.

Das wars dann, ein nochmaliger Versuch ihn damit zu beeindrucken hatte etwa den selben Effekt als viele in China ein Sack Reis um, nämlich gar keinen. Es hat ihn weder weiter erschreckt noch irgendwie gestört, er nahm es hin als müße das so sein.

Soviel zum Thema sensibler Chub ;-)
Und soviel ebenfalls zum Thema wie schlimm doch ein solches Halsband ist.
Gut das wir das nur geliehen haben, sonst würde ich mich nun ärgern.

Das dollste an der ganzen Geschichte, wir sind dann noch über ein Karnickel gestolpert, Chub war ein gutes Stück von mir weg, rannte los und auf "Nein,Hier!" kam er anstandslos zurück. Ganz ohne Druckluft oder sonstigem gehampel.

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